Haubenlerche: Die Lerche mit der Federhaube

Frühstück mit einem hochgradig gefährdeten Vogel
Haubenlerche

Haubenlerche: Die Lerche mit der Federhaube

Schon die Feldlerche hat es in Deutschland nicht leicht – noch schlimmer sieht die Lage für die Haubenlerche aus. Nur noch rund 5.000 Individuen gibt es in Deutschland. Eine erschreckende Zahl für einen Vogel, für den 1980 noch rund 12.500 Brutpaare allein etwa in Niedersachsen geschätzt wurden.

Wie bei so vielen Arten sind es die Faktoren Lebensraum und Futtermangel, die den Löwenanteil am Bestandsrückgang der Haubenlerche einnehmen. Sie bevorzugt offenes Gras und weniger dicht bewachsene Flächen – weshalb sie häufig auch in industriellen Gebieten anzutreffen ist. Mit etwas Glück trifft man sie auf Öd- und Brachflächen, Bahnanlagen oder großen Parkplatzflächen.

Haubenlerche im Nirgendwo

Auch meine Bekanntschaft mit der Haubenlerche entstand an einem Ort, an dem ich den ein oder anderen Vogel erwartet hätte, aber nicht diesen seltenen Naturschatz. Stadtgebiet, viel Fußverkehr mit Hundebegleitung und dazu leider auch sehr wenig Unterstützung von den zuständigen Naturschutzämtern. Und trotzdem war ein Pärchen anwesend, von dem ich hoffe, dass es einen Bruterfolg erzielen kann in diesem Jahr. Ganz früh am Morgen, mit de mersten Licht des Tages, entdeckte ich sie.

Die Eleganz, mit der die Haubenlerche über die Wiese streift, insbesondere wenn sie ihre namensgebenden Kopffedern aufstellt, ist wunderbar. Den meisten Passanten fällt der Vogel allerdings nicht mal auf. Schade eigentlich, dabei ist er ein besonderer Gast, der mehr Aufmerksamkeit und Schutz verdient hätte.

Natürlich habe ich euch viele Bilder mitgebracht. Ich hoffe, dass ihr sie euch gefallen und euch dazu animieren, euren Beitrag zum Schutz der Haubenlerche und vielen anderen Vogel- und Tierarten zu leisten.

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